Markise

Kassettenmarkise 2010

Das absolute Highlight - die EUROPE 2010. Dank ihrer kompakten und innovativen Form wird diese Markise jeglichen Kundenanforderungen gerecht. Perfekt geeignet für jede Breite fügt sie dem Gesamteindruck des Gebäudes Eleganz und Modernität hinzu. Die hermetische Schließung der Kassette durch Dichtungen und verdeckt montierter Bürste gewährleistet eine absolute Langlebigkeit der gesamten Markise. Diese Markise besitzt eine Regenablaufrinne im Ausfallprofil.
Die EUROPE 2010 ist eine Kassettenmarkise mit einfahrbarem Kettengelenkarmen, dessen Höchstmaße eine Breite von 700 cm und eine Ausladung von 360 cm erreichen. Eingesetzt wird eine Tuchwelle von 80 mm Durchmesser. Die äußerst rasche Wand- oder Deckenmontage erfolgt, indem man die Markise an die bereits an der Wand oder an der Decke befestigten Konsolen einhakt. Die Kassette besitzt auf der Oberseite eine Dichtung, welche sie total hermetisch gegen Wasser und Unwetter werden läßt. Sie wird außerdem mit einer Bürste für die Reinigung der Bespannung versehen.

Markise

Neue Norm für Leistungs- und Sicherheitsanforderungen an Markisen

Fast unbemerkt hat sich die neue Norm DIN EN 13561 für Markisen an vielen Fachbetreiben vorbeigeschlichen, obwohl sie seit März 2005 anwendbar ist und im März 2006 verpflichtend gilt. Einige Punkte, die den Verbraucher betreffen, werden an dieser Stelle kurz erwähnt:

  • Eine Markiese sollte bestimmten Windstärken, Druck oder Unterdruck standhalten können. Hierfür wurde nun eine bestimmte Norm festgelegt, die Hersteller einhalten müssen. Die Norm wird mit dem Wert a = 0,6 bewertet. Dieser Wert wurde aus vielen technischen Studien herausgearbeitet und sollte für jede Markise gelten.
  • Die Markise wird laut dieser Norm nicht mehr nur als reiner Sonnenschutz bewertet. Sie muss ab einem Neigungswinkel von 14 Grad einer Wasseransammlung widerstehen können oder so konstruiert sein, dass das Wasser selbstständig abläuft. Wenn der Neigungswinkel unter 14 Grad liegt muss der Hersteller den Verbraucher daruf hinweisen, dass die Markise bei Regen einzufahren ist.
  • Die Nutzungssicherheit von Markisen wurde ebenfalls normiert, um Verletzungsgefahren bei der Bedienung auszuschliessen.
  • Es muss durch diese Norm auch klar festgelegt sein, ob die jeweilige Markise von Nichtfachleuten montiert werden kann. Eine ausführliche Gebrauchsanleitung, mit Hinweisen zur Montage durch Zeichnungen und Diagramme und Hinweise zu eventuellen Verletzungsgefahren bei der Bedienung, muss beigelegt sein.
  • Markiesen unterliegen nun auch einer Kennzeichnungspflicht, die neben Namen und Adresse des Herstellers, Angaben zum Baujahr, der Serien- und Typnummer und der Leistung, enthalten müssen.

Dies sind kurz zusammengefasst die wichtigsten Normierungen, die besonders den Verbraucher betreffen.

Markisen

Anwendungsbeispiele

Arbeitszimmer:
Funktion: heller, blendfreier Raum mit guter Abschattung
- hoher Ausleuchtungsgrad
- konstantes Raumklima
- Kontakt zur Außenwelt

Vorschläge:
- außen: Außenraffstore oder Außenjalousie
- innen: transparente Textilien (Faltstore, Raffgardine, Rollvorhang)
- außen: Fassaden- oder Senkrechtmarkise mit Screen- oder Acrylgewebe
- innen: Leichtmetalljalousie bzw. Vertikaljalousie, Faltstore, Rollvorhang, Raffgardine

Raumklima

Sonnen- und Windwächter

Alle Sonnenschutzanlagen können auch vollautomatisch mittels Sonnenwächter und Windwächter betrieben werden. Wechselt das Wetter, sorgt die Sensorautomatik ganz allein für das richtige Verhalten Ihres Sonnenschutzes. So fährt der Sonnenschutz beispielsweise aus, wenn die Sonne scheint und zieht sich von selbst in die Kassette zurück, wenn stärkerer Wind aufkommt. Dabei lassen sich sowohl Sonnen- wie auch Windgrenzwerte individuell einstellen, womit sichergestellt werden kann, dass die Anlage jederzeit bei Überschreiten der zulässigen Werte selbständig und zuverlässig funktioniert. Besonders für Wohn- und Schlafräume empfiehlt sich dieser Komfort.

Sonnenwächter

Zu folgenden Themen und Begriffen finden Sie hier Fachinformationen:

  • - Anwendungsbeispiele
  • - Automatisierung von Sonnenschutzsystemen
  • - Blendschutzsysteme
  • - Blendung
  • - Diffuse Strahlung
  • - Einbaulage
  • - Einsatzgebiete Sonnenschutz
  • - Fenstergröße
  • - Innenprodukte
  • - Jalousie
  • - Lamelle
  • - Markise
  • - Plissee
  • - Reflektierte Strahlung
  • - Regensichere Gewebe
  • - Rollo
  • - Sonnenschutz
  • - Sonnenschutzsysteme
  • - Sonnenschutztextilien
  • - Sonnen- und Windwächter
  • - Sonnenwirkungen
  • - Steuerung des Lichteinfalls
  • - Zusatzfunktionen

Windwächter

Dekoration

Fast alle Sonnenschutzsysteme haben ein dekoratives Element. Schon allein durch die Farbauswahl des Stoffes kann man dem jeweiligen Raum oder dem jeweiligen Haus (je nach Innen- oder Außenbeschattung) eine individuelle Note verleihen und den eigenen Charakter zum Ausdruck bringen.
Besonders hübsch und dekorativ sind Plissees und Raffstores. Bei diesen Produkten wird das dekorative Element immer als Zusatznutzen mitbenannt.
Inwiefern Sie welche Beschattungssysteme besonders dekorativ finden, obliegt Ihrer eigenen Entscheidung. Manchmal ist aber auch nur reine Funktionalität gefragt.

Beschattung

Sichtschutz

Die Funktion des Sichtschutzes haben auch alle Sonnenschutzsysteme inne. Das Problem ist nur, wenn man bestimmte Sonnenschutzsysteme ausfährt, wird auch gleichzeitg die Sicht nach draussen versperrt. Deshalb sind an dieser Stelle transparente oder halbtransparente Stoffe für Rollos, Plissees und Raffstores zu empfehlen. Diese Stoffe bieten Sicht- und Sonnenschutz gleichermaßen und die interessante Sicht nach draussen wird nicht versperrt. Auch Jalousien eignen sich hervorragend als Sichtschutz. Durch das Wenden der Lamellen kann man die Sicht ins Haus versperren. Die Sicht nach außen bleibt aber frei. Für Lamellenanlagen gilt das in ähnlicher Weise.

Lamelle

Dekoration

Zur Dekoration, als Sichtschutz und zur Innenraumbeschattung sind Faltstores sowohl im privaten als auch zunehmend im Objektbereich einzusetzen. Aluminiumbedampfte Gewebe werden für Bereiche empfohlen, wo es auf effektiven Sonnenschutz ankommt, z.B. im Wintergarten. Die reflektierende Aluminiumbedampfung auf der Außenseite schafft im Sommer mit hohen Reflexionswerten ein angenehmes Raumklima und sorgt im Winter für eine zusätzliche Wärmeregulierung. Wo für Dekorationszwecke nur die textilen Eigenschaften im Vordergrund stehen, werden meist Polyestergewebe ohne Aluminiumbedampfung verwendet. Bei schmutzabweisender Ausrüstung des Gewebes, sind Plissees auch sehr gut in Problemzonen, wie Küche, Bad etc. einsetzbar.

Plissees